Denuvo 5.6: Kopierschutz in Metro Exodus bereits umgangen

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Denuvo 5.6: Kopierschutz in Metro Exodus bereits umgangen


Nur fünf Tage nach dem Marktstart am 15. Februar 2019 wurde die neueste Version des Denuvo-Kopierschutzes in [1] umgangen. Besondere Motivation zur Eile soll auch die [2] geboten haben. [3], das ebenfalls mit Denuvo 5.6 geschützt ist, zeigt sich indes hartnäckiger.
Denuvo-Schutz währt immer kürzer

Nachdem der umstrittene Kopierschutz bereits Anfang des Monats in [4] nach einer Woche umgangen wurde, vermelden einschlägige Seiten nun, dass die Anti-Tamper-Software auch in Metro Exodus bezwungen wurde: Erste des Spiels sind bereits verfügbar. Das Besondere daran ist, dass letztere somit nur fünf Tage auf sich warten ließen – obwohl mit Denuvo 5.6 mutmaßlich erstmals die neueste Version des Kopierschutzes zum Einsatz kam. Besonders groß ist nun auch [5] jener Spieler, die Entwickler 4A Games und Publisher [6] aufgrund des [7] kritisierten und mitunter ankündigten, [8].

Eine Reaktion seitens 4A Games, Deep Silver oder des Denuvo-Entwicklers bleibt bislang aus. Es bleibt daher abzuwarten, ob der Kopierschutz erneuert wird oder die Spieldateien um nunmehr unnützen Ballast erleichtert werden. Letzteres ist nach einigen Wochen nicht unüblich: Zumeist soll durch die Software lediglich ein Crack in den ersten Tagen oder Wochen nach Release verhindert werden. Nach diesem Ansatz verlief der Einsatz Denuvos auch in Metro erfolgreich – wenngleich die überbrückte Zeit mit jedem weiteren [9], das auf den Kopierschutz setzt, abnimmt.
Far Cry New Dawn zeigt sich hartnäckiger

Auch beim ebenfalls am 15. Februar 2019 veröffentlichten Far Cry New Dawn findet Denuvo 5.6 Verwendung. Publisher [10] setzt jedoch abseits Denuvo und der Uplay-Authentifikation zusätzlich die Virtualisierungslösung VM Protect ein, die das Umgehen der Schutzmechanismen und Cracken weiter erschwert. Ein weiterer Grund ist vermutlich auch das deutlich geringere Interesse: Ersten Verkaufszahlen zufolge liegt der Absatz physischer Kopien im Vereinigten Königreich rund 86,5 Prozent unter dem des Vorgängers, wie [11] berichtet.
Kritik an Denuvo ist nicht neu

Von Spielern wird der Kopierschutz schon lange [12]. Denuvo wird vorgeworfen, unnötige Schreibvorgänge zu verursachen; zudem wird die Software nach der Deinstallation des Spiels nicht vollständig entfernt. Das Spielen eines mit Denuvo geschützten Spiels setzt des Weiteren zwingend eine Online-Authentifizierung voraus, die bei Hardware-Änderungen wiederholt werden muss. Auch ComputerBase ist davon betroffen, da für Tests nach meist fünf getauschten Grafikkarten oder dem Wechsel des Prozessors erst nach 24 Stunden weitergespielt werden kann.

ComputerBase dankt Leser „Smurfy1982“ für den Hinweis zu dieser Meldung.

 

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