Wikileaks-Gründer Assange von britischer Polizei festgenommen

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Wikileaks-Gründer
Assange von britischer Polizei festgenommen
Fast sieben Jahre lebte Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London, um seiner Festnahme zu entgehen. Nun hat das südamerikanische Land ihn vor die Tür gesetzt - und die britische Polizei nahm ihn umgehend fest.

Wikileaks-Gründer Julian Assange ist in London in der Botschaft Ecuadors festgenommen worden. Der gebürtige Australier lebte dort seit Juni 2012 im selbstgewählten Exil. Der 47-Jährige wollte so einer Festnahme und der von ihm befürchteten Auslieferung an die USA entgehen. Vor der Festnahme am 11. April entzog die Regierung Ecuadors Assange das diplomatische Asyl, mit der Begründung, er habe gegen Regeln verstoßen. Die britische Polizei teilte mit, der Botschafter habe sie in die Botschaft "eingeladen".

Als Assange in die diplomatische Vertretung flüchtete, lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Er befürchtete, zunächst nach Skandinavien und schließlich an die USA ausgeliefert zu werden. Im Mai 2017 stellte die Staatsanwaltschaft in Schweden jedoch ihre Ermittlungen ein.

Damit war Assange allerdings noch kein freier Mann. Scotland Yard kündigte an, den Enthüllungsaktivisten festzunehmen, sobald er die Botschaft verlasse. Die britischen Behörden warfen ihm vor, seine Kautionsauflagen verletzt zu haben, als er in die Botschaft flüchtete. Ein Versuch der Anwälte Assanges, den Haftbefehl von einem Gericht für ungültig erklären zu lassen, scheiterte.

Die britische Polizei möchte Assange so schnell wie möglich vor ein Gericht stellen. Ob neben dem Verstoß gegen die britischen Kautionsauflagen auch ein Verfahren in den USA angestrengt wird oder möglicherweise bereits wurde, ist unklar. Mitte November 2018 wurde bekannt, dass Assanges Name wohl versehentlich in einem US-Gerichtsdokument auftauchte. Die Passage legte nahe, dass es bereits eine Anklage gibt, die aber unter Verschluss gehalten wird, damit sich der Wikileaks-Gründer in Sicherheit wiegt. Ähnliches wurde bereits 2012 bei der Veröffentlichung der Stratfor-E-Mails spekuliert. (mtr)



War doch irgendwann zu erwarten. Ecuador kann sich nicht ewig gegen die USA behaupten und die Briten springen eh wenn aus Übersee eine Anweisung kommt. Angeblich will man ihn nicht in die USA ausliefern aber das ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Eigenartig dabei ist das sämtliche Videos der Verhaftung von Youtube sofort gelöscht werden. Die sind doch sonst nicht so schnell.
 

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